Executive Summary
Diese Seite rekonstruiert die Geschichte hinter dem Namen „Fleischerei Kollecker“ aus öffentlich zugänglichen, nachvollziehbaren Quellen – mit besonderem Fokus auf österreichische Primär- und Quasi-Primärquellen (Register, amtliche Listen, EU-/EWR-Dokumente). Sie dient als öffentliche, quellenkritische Chronik und ist keine amtliche Veröffentlichung.
Kernergebnis: In den 1990er- und 2000er-Jahren ist ein Kollecker-Betrieb in Wien XII, Albrechtsbergergasse 35 mehrfach behördlich bzw. EU-/EWR-seitig belegt (EWR-Liste 1994, EU-Amtsblatt 1996, österreichische Veterinärnachrichten 2007).[5][4][6] Seit den 2010er-Jahren tritt die operative Einheit vor allem als Wurstmanufaktur Markus Kollecker GmbH mit Standort Ebreichsdorf, Wiener Straße 114 auf – u. a. in der WKO-Gewerbedatenbank und in VIS-Zulassungslisten.[1][3]
Die oft genannte Gründung „seit 1860“ erscheint in Selbstdarstellungen und Partnerunterlagen, ist in frei zugänglichen Quellen jedoch noch nicht mit einer Gründungsurkunde, Gewerbematrik oder Adressbuchkette bis ins 19. Jahrhundert belegt. Diese Aussage wird hier daher als Traditionsbehauptung behandelt, die eine vertiefte Archivprüfung erfordert.[2][15]
php-template KopierenWichtig (Datenschutz & Sorgfalt): Für vermutlich lebende Personen publizieren wir keine Geburts-/Heiratsdaten, keine privaten Wohnadressen und keine sensiblen Identifikatoren. Familienangaben, die nicht in öffentlichen Quellen belegt sind (z. B. Nutzerhinweise zu Vorfahren), werden als „unverifiziert (Nutzerangabe)“ gekennzeichnet. Hintergrund: österreichisches Datenschutz- und Personenstandsrecht sowie Schutzfristen.[17]
Unternehmensgeschichte (quellenkritisch)
php-template Kopieren„Seit 1860“: Traditionserzählung vs. registerrechtliche Kontinuität
In der Außendarstellung wird die „Fleischerei Kollecker“ häufig als Familienbetrieb „seit 1860“ beschrieben, teils mit der Angabe „7. Generation“. Solche Angaben sind kulturhistorisch wichtig, aber methodisch zu trennen von einer lückenlosen juristischen Kette im Firmenbuch oder Gewerberegister. In den derzeit frei sichtbaren Quellen liegt zwar eine starke Plausibilität handwerklicher Kontinuität vor, der Beweis einer ununterbrochenen Rechtsträgerfolge bis 1860 steht aber noch aus.[2][15]
Was zur Verifikation typischerweise nötig ist: (1) historische Gewerbeakten (Wiener Magistrat / Gewerbeamt), (2) Adressbuchkette (z. B. Lehmann/Wiener Adressbücher), (3) Inserate/Artikel (ANNO der ÖNB), (4) ältere Firmenbuch-/Handelsregistereinträge (wo vorhanden) und ggf. (5) Grundbuch/Kataster-Bezüge. Details dazu im Abschnitt „Archivplan“.
Belegkette Wien XII: 1994–2009
Die belastbarste historische Kette lässt sich derzeit für den Standort Wien XII, Albrechtsbergergasse 35 rekonstruieren. Ein EWR-Supplement (1994) nennt Werner Kollecker in einem Verzeichnis für Fleisch-/Selch-/Wurstwarenerzeugung an dieser Adresse.[5] Eine EU-Kommissionsentscheidung (EU-Amtsblatt, 1996) führt „Markus Kollecker & Sohn“ an derselben Adresse als Zerlegungsbetrieb (Kategorie „CP“).[4] Die österreichischen Amtlichen Veterinärnachrichten (2007) listen „Markus Kollecker & Sohn“ wiederum als zugelassenen Betrieb für den innergemeinschaftlichen Verkehr – ebenfalls mit der Wiener Adresse.[6]
Ergänzend nennt ein Fachartikel (A la carte) 2009 eine „Fleischmanufaktur Kollecker“ an der Wiener Adresse als Bezugsquelle eines „Biobeinschinkens“. Die Quelle ist redaktionell (keine Behörde), ergänzt aber die Standortpersistenz bis 2009.[7]
Rechtsformen & Registerspur seit den 2000ern (GmbH-Knoten)
Ab den 2000er-Jahren erscheint die Kollecker-Unternehmenswelt in mehreren rechtlichen Trägerformen. In Branchen-/Firmenverzeichnissen auf Basis von Firmenbuchdaten sind insbesondere zwei Gesellschaften relevant:
Wurstmanufaktur Markus Kollecker GmbH
In der WKO-Gewerbedatenbank ist die „Wurstmanufaktur Markus Kollecker GmbH“ mit Gewerbe „Fleischer“ und einer Gewerbeberechtigung seit 15.03.2011 sichtbar; als Adresse wird Wiener Straße 114, 2483 Ebreichsdorf geführt.[1] Das Impressum einer einschlägigen Webpräsenz nennt die Gesellschaft ebenfalls samt Firmenbuchnummer (als Textangabe) und Bio-Kontrollhinweisen (AT-BIO-401).[2]
Hinweis: Das „Seit“-Datum in Gewerbedatenbanken kann vom tatsächlichen, historischen Beginn abweichen (z. B. bei Umgründungen/Übernahmen).[1]
Fleischmanufaktur Kollecker GmbH (historisch)
Ein Firmenverzeichnis (Aggregator) führt eine „Fleischmanufaktur Kollecker GmbH“ mit eigener FN-Nummer und einem späteren Löschstatus. Als offene Sekundärquelle ist dies ein starkes Indiz, ersetzt aber nicht den offiziellen Firmenbuchauszug (gerichtliche Registerauskunft).[9]
Für die öffentliche Chronik ist diese Gesellschaft relevant, weil in einem Branchenprofil beschrieben wird, dass Produktion/Handel ab 2011 von einer früheren Kollecker-Gesellschaft „übernommen“ wurden.[10]
Aktueller Status (öffentlich belegbar)
Mehrere voneinander unabhängige Quellen sprechen dafür, dass ein Kollecker-Betrieb unter der genannten GmbH im Jahr 2026 weiterhin aktiv ist: WKO-Eintrag mit Gewerbedaten und Kontaktangaben,[1] Zulassungs-/Betriebslistung in VIS-Dokumenten (Lebensmittel-/Veterinärinformation),[3] sowie fortlaufende mediale und partnerseitige Erwähnungen im Bio-/Direktvermarktungsumfeld.[11][12]
Tabellarischer Überblick: Registerspur (Auszug)
| Jahr | Bezeichnung in der Quelle | Ort/Adresse | Quelle / Charakter |
|---|---|---|---|
| 1994 | Werner Kollecker | Wien XII, Albrechtsbergergasse 35 | EWR-Supplement (Listenquelle, quasi-amtlich)[5] |
| 1996 | Markus Kollecker & Sohn (CP) | Wien XII, Albrechtsbergergasse 35 | EU-Amtsblatt / Kommissionsentscheidung (Primärrechtstext)[4] |
| 2007 | Markus Kollecker & Sohn | Wien XII, Albrechtsbergergasse 35 | Amtliche Veterinärnachrichten (amtliche Liste)[6] |
| 2009 | Fleischmanufaktur Kollecker | Wien XII, Albrechtsbergergasse 35 | Fachmedium (redaktionell; Indizcharakter)[7] |
| seit 2011 | Wurstmanufaktur Markus Kollecker GmbH | Ebreichsdorf, Wiener Straße 114 | WKO Firmen A–Z / Gewerbedatenbank (Primär-nah)[1] |
| 2026 | Wurstmanufaktur Markus Kollecker GmbH | Ebreichsdorf, Wiener Straße 114 | VIS Zulassungsliste Fleischerzeugnisse (Primär-nah, amtliche Betriebsliste)[3] |
Hinweis: Firmenbuchdetails (z. B. Gesellschafterstruktur, Geschäftsführerwechsel, Umgründungen) sind verlässlich nur über einen aktuellen Firmenbuchauszug belegbar. Aggregatoren geben Hinweise (FN-Nummern), können aber verkürzen oder Fehler enthalten.[8][9]
Standorte & Adressen (öffentlich belegte Betriebsadressen)
Die Chronik publiziert nur Betriebsadressen, die in offiziellen Geschäfts-/Registerkontexten ohnehin öffentlich erscheinen. Private Wohnadressen werden nicht veröffentlicht (siehe Datenschutz).
php-template KopierenWien XII: Albrechtsbergergasse 35 (Historischer Kernstandort)
Für die Jahrzehntwende 1990/2000 ist Wien XII – Albrechtsbergergasse 35 – die bestdokumentierte Kollecker-Adresse: EWR-Verzeichnis (1994), EU-Liste (1996), österreichische amtliche Liste (2007) und Fachmedienerwähnung (2009) referenzieren sie übereinstimmend.[5][4][6][7]
Kartenlink (Orientierung): OpenStreetMap-Suche
Ebreichsdorf: Wiener Straße 114 (Aktueller Organisations-/Betriebsstandort)
In WKO und VIS ist Ebreichsdorf – Wiener Straße 114 – als zentrale Adresse der „Wurstmanufaktur Markus Kollecker GmbH“ dokumentiert.[1][3] Das Impressum einer Webpräsenz bestätigt diese Zuordnung im externen Auftritt und ergänzt Bio-Kontrollangaben.[2]
Kartenlink (Orientierung): OpenStreetMap-Suche
Hinterbrühl / Nöstach bei Altenmarkt (nur Kontextangaben)
In Partner-/Blogkontexten tauchen Orte wie Hinterbrühl als Abhol-/Regionalbezug auf (ohne dass daraus zwingend ein Hauptbetriebsstandort folgt). Eine frühere Erwähnung von Kooperationen/Abhollogistik ist als Nachweis für Netzwerk und Distribution interessant, aber nicht als Registerbeweis zu werten.[16]
Nöstach bei Altenmarkt wird auf dieser Seite ausschließlich als unverifizierte Nutzerangabe (letzter Wohnort eines Großvaters) geführt – ohne konkrete Adresse und ohne Publikation von persönlichen Registerdaten. Die Verifikation setzt Archiv-/Registerzugang voraus (siehe Archivplan).
Produkte & Leistungen (öffentlich rekonstruierbares Portfolio)
Das Produktbild ergibt sich aus Gewerbe-/Branchenangaben, Bio-Adresslisten, Medienbeiträgen und Selbstdarstellungen. Schwerpunkt ist eine Fleisch- und Wurstwaren-Manufaktur mit Bio-/Direktvermarktungsprofil und Zustell-/Abholstrukturen.[1][11][12]
php-template KopierenKernsortiment (Indikativ)
Quellen deuten auf klassische Fleischerzeugnisse (Frischfleisch, Wurstwaren, Selchwaren/Schinken) sowie verarbeitete Manufakturprodukte hin. Ein Fachmedium nennt explizit Schinkenware als Produktbezug (Blindverkostung).[7] Bio-Adresslisten und Regionalmedien beschreiben das Angebot als Bio-Fleisch im Onlinevertrieb.[11][12]
Hinweis: Detailauflistung einzelner Artikel ist dynamisch und wird daher hier nicht als vollständiger Produktkatalog veröffentlicht.
Innovation / Sortimentserweiterung
BIORAMA beschreibt 2023 eine Produktinnovation („Bio Veggie Kube“) aus einem traditionellen Fleischereibetrieb: ein Hinweis darauf, dass das Sortiment neben klassischem Fleisch auch fleischreduzierte/vegetarische Formate umfasst oder erprobt.[13]
Solche Erweiterungen sind in Bio-Märkten häufig strategisch motiviert (Zielgruppenöffnung); für die interne Rezeptur-/Zutatenprüfung wären Produktetiketten oder Zertifikatsunterlagen heranzuziehen.
Qualität, Wahrnehmung, öffentliche Resonanz
Öffentliche Resonanz ist – wie bei Handwerksbetrieben üblich – heterogen. Ein A-la-carte-Test (2009) bewertet ein konkretes Produkt kritischer; diese Quelle ist zugleich nützlich, weil sie ein Datum sowie eine Bezugsadresse dokumentiert.[7] Neuere Medienberichte heben dagegen Wachstum/Umstellungseffekte im Bio-Onlinehandel hervor.[12] Ein Branchenprofil aggregiert Kundenmeinungen, die methodisch jedoch nicht mit amtlichen Beanstandungen gleichzusetzen sind.[10]
In den hier ausgewerteten Primärquellen (Listen/Register) finden sich keine „Skandal“-Indikatoren; belastbare Aussagen zu Beanstandungen wären nur über Behördenakten/Publikationen möglich (nicht Bestandteil dieser offenen Zusammenstellung).
Familie & Genealogie (öffentlich belegbar vs. Nutzerüberlieferung)
Familien- und Genealogiedaten sind besonders schutzwürdig. Diese Seite unterscheidet daher strikt: (A) öffentlich belegte Rollen im Unternehmenskontext und (B) Nutzerangaben/Familienüberlieferung, die (noch) nicht öffentlich verifiziert sind. Für vermutlich lebende Personen werden keine Geburts-, Heirats- oder Sterbedaten publiziert.[17]
php-template KopierenA) Öffentlich belegte Rollen (im Unternehmens-/Medien-/Impressumskontext)
| Person/Name | Rolle (öffentlich) | Art des Belegs | Datenschutz-Note |
|---|---|---|---|
| Markus Kollecker | Unternehmensgesicht; in Listen/Fachquellen als Betreibername; gewerberechtlicher Kontext (WKO) | EU-/Amtliche Listen, WKO, Medien/Partnertexte[4][6][1][12] | Keine privaten Daten; nur beruflicher Kontext |
| Werner Kollecker | Frühere Betreiber-/Betriebsführer-Ebene; in EWR-Verzeichnis genannt; in Selbstdarstellung als „Vater“ erwähnt | EWR-Liste, Selbstdarstellung/Partnerüberblick[5][2] | Keine Geburts-/Wohnangaben |
| Monica Kollecker | Mitbetrieb/Kommunikationsrolle (Medien/Partnertexte) | Regionalmedium/Partnerunterlage[12][15] | Keine privaten Daten |
| Eva Kollecker | Im Shop-/Textkontext als „Mutter“/„Oma“ und Produktbeteiligung (Hausgemachtes) erwähnt | Selbstdarstellung/Shoptext[2] | Keine privaten Daten |
B) Erweiterte Genealogie (Nutzerangaben – unverifiziert)
Der Nutzer hat folgende familienhistorische Ergänzungen bereitgestellt. Diese sind inhaltlich plausibel, aber gegenwärtig nicht durch die oben genannten öffentlichen Primärquellen verifiziert:
- Großvater: „Dipl.-Ing. Markus Kollecker“, letzter Wohnort „Nöstach bei Altenmarkt“ (ohne Adresse). unverifiziert (Nutzerangabe)
- Vater des Großvaters: Familiengeführte Schinkenproduktion in Wien (ohne genaue Adresse/Zeitraum). unverifiziert (Nutzerangabe)
- Mütterliche Linie: Die Familie Mayerhofer habe seit dem Zweiten Weltkrieg eine Fleischerei geführt. (Ort/Name der Fleischerei noch offen.) unverifiziert (Nutzerangabe)
Warum das wichtig ist: Solche Angaben können helfen, ältere Generationen in Adressbüchern, Gewerbeakten, Inseraten oder Pfarrmatriken zu finden. Für die Veröffentlichung ohne Quellenbeleg eignen sie sich aber nur als klar gekennzeichnete Überlieferung.
Familienbeziehungen als Diagramm (öffentlich + Nutzerangaben, getrennt markiert)
Legende: Knoten/Beziehungen ohne „(Nutzerangabe)“ beruhen auf öffentlich zugänglichen Text-/Listenhinweisen. Knoten/Beziehungen mit „(Nutzerangabe)“ sind noch nicht unabhängig verifiziert.
erDiagram %% Öffentlich belegte Rollen (ohne private Vitaldaten): WERNER_KOLLECKER ||--o{ MARKUS_KOLLECKER : "vater_von (selbstdarstellung)" EVA_KOLLECKER ||--o{ MARKUS_KOLLECKER : "mutter_von (selbstdarstellung)" MARKUS_KOLLECKER ||--|| MONICA_KOLLECKER : "ehe (medien/partnertexte)" MARKUS_KOLLECKER ||--|| WURSTMANUFAKTUR_GMBH : "unternehmensrolle (wko/impressum)"
%% Nutzerangaben (unverifiziert): DI_MARKUS_KOLLECKER ||--o{ UNBEKANNT_VATER_WIEN_SCHINKEN : "sohn_von (nutzerangabe)" MARKUS_KOLLECKER ||..|| DI_MARKUS_KOLLECKER : "verwandtschaft offen (hypothese; nutzerangabe)" MAYERHOFER_FLEISCHEREI ||..|| DI_MARKUS_KOLLECKER : "muetterliche_linie (nutzerangabe)"
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Hinweis: Das Diagramm ist eine Recherchehilfe, kein Ersatz für standesamtliche oder kirchliche Beweisführung. Schutzfristen können die Einsicht in jüngere Registereinträge beschränken.[17]
Zeitleiste 1860–heute (Mermaid)
Die Zeitleiste trennt bewusst zwischen Traditionsangaben (noch zu verifizieren) und amtlich/öffentlich belegten Stationen. Wenn Mermaid im Browser nicht geladen wird, bleibt die Darstellung als Text sichtbar.
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timeline title Fleischerei Kollecker: Tradition & belegte Stationen (1860–2026) 1860 : "Gründung seit 1860" (Traditionsangabe in Selbstdarstellung/Partnerunterlagen; noch zu verifizieren) 1994-12-31 : EWR-Supplement: "Werner Kollecker", Fleisch-/Selch-/Wurstwarenerzeugung, Wien XII, Albrechtsbergergasse 35 1996-02-21 : EU-Amtsblatt: "Markus Kollecker & Sohn" als Zerlegungsbetrieb (CP), Wien XII, Albrechtsbergergasse 35 2007-04 : Amtliche Veterinärnachrichten: "Markus Kollecker & Sohn" in Liste zugelassener Betriebe, Wien XII 2009 : Fachmedium: "Fleischmanufaktur Kollecker" als Bezugsquelle (Wien XII) erwähnt 2011-03-15 : WKO: Gewerbeberechtigung "Fleischer" (Wurstmanufaktur Markus Kollecker GmbH), Standort Ebreichsdorf 2020 : Partnerunterlage beschreibt Bio-/Direktvermarktungsprofil & Generationennarrativ (Indiz, nicht Registerbeweis) 2021 : Regionalmedienbericht: Bio-Onlinevertrieb wächst (Pandemie-Nachfrage als Kontext) 2023 : BIORAMA: Produktinnovation ("Bio Veggie Kube") auf Shortlist 2026 : VIS-Zulassungsliste: Betrieb in Ebreichsdorf als zugelassene Einheit geführt
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Quellenanker zu den markierten Punkten: EWR 1994[5], EU 1996[4], AVN 2007[6], A la carte 2009[7], WKO seit 2011[1], Partnerunterlage 2020[15], MeinBezirk 2021[12], BIORAMA 2023[13], VIS-Liste 2026[3].
Dokumente & Abbildungen (klickbar, mit Bild-/Dokumentcharakter)
„Abbildungen“ liegen in diesem Projekt bewusst als verlinkte Primärdokumente (PDF) vor, weil diese die höchste Belegkraft besitzen (Listen-/Registercharakter). Je nach Browser können Sie die Dokumente direkt öffnen, speichern oder ausdrucken.
php-template KopierenErgänzende (sekundäre) Dokumente mit Kontext
- WKO Firmen A–Z (Gewerbedaten): Eintrag öffnen[1]
- Fachmedium A la carte (2009, Verkostung): Artikel öffnen[7]
- Regionalmedium (2021, Bio-Onlinevertrieb): Artikel öffnen[12]
- BIORAMA-Shortlist (2023, Innovation): Artikel öffnen[13]
- Freiland-Journal-Übersicht (Bibliografie, 2018): PDF öffnen[14]
- Partnerunterlage (Adamah, 2020): PDF öffnen[15]
Urheberrecht: Die verlinkten Dokumente liegen bei ihren jeweiligen Herausgebern. Diese Seite reproduziert keine umfangreichen Auszüge, sondern verlinkt Quellen.
Quellenlage, Quellenspiegel & Fußnoten
php-template KopierenQuellenspiegel: Belegkraft und typische Lücken
| Quelltyp | Beispiel | Stärke | Typische Lücke |
|---|---|---|---|
| EU-/EWR-Listen (Primär/amtlich) | EU-Amtsblatt 1996; EWR-Supplement 1994 | Hohe Belegkraft zu Betrieb/Adresse/Typ | Kaum Eigentümer-/Genealogiedetails; Listenlogik[4][5] |
| Österreichische amtliche Listen (Primär) | Amtliche Veterinärnachrichten 2007 | Zulassungs-/Betriebsnachweis (Stichtag) | Keine umfassende Historie/Übergabeakte[6] |
| WKO/GISA-Gewerbedaten (Primär-nah) | WKO Firmen A–Z | Gewerbe, Adresse, Berechtigungsdaten; praxisnah | „Seit“-Datum ≠ Gründungsdatum; Detailhistorie begrenzt[1] |
| VIS Zulassungslisten (Primär-nah) | VIS PDF Sektion Fleischerzeugnisse | Amtliche Betriebsliste, Zulassungskontext | Technische Darstellung; wenig Narrativ[3] |
| Firmenbuch (Primär; hier nur indirekt) | Offizieller Firmenbuchauszug (gegen Gebühr), Aggregatoren als Hinweis | Rechtsträger, Gesellschafter, Geschäftsführer, Umgründungen | Hier nicht vollständig eingebunden; Aggregatoren können verkürzen[8][9] |
| Medien/Partnertexte (Sekundär) | MeinBezirk, BIORAMA, Adamah, Freiland-Übersicht | Kontext, Zeitgeist, Produkt-/Marktsignale | Redaktionelle Auswahl; Traditionsangaben oft unbewiesen[12][13][15] |
Empfohlene Archivschritte zur Verifikation (1860–ca. 1950)
Die Nutzerangaben (Dipl.-Ing. Markus Kollecker; Nöstach bei Altenmarkt; „Wiener Schinkenproduktion“ der Vorfahrengeneration; mütterliche Mayerhofer-Fleischerei seit WWII) und die Traditionsbehauptung „seit 1860“ sind grundsätzlich über klassische Genealogie- und Wirtschaftshistorik-Quellen prüfbar – allerdings teils gebührenpflichtig, teils mit Sperrfristen.
- ÖNB/ANNO (Zeitungen & Inserate): Suche nach „Kollecker“ + „Fleischhauer“, „Selcher“, „Schinken“, „Albrechtsbergergasse“, „Ebreichsdorf“ sowie „Mayerhofer“ + „Fleischerei“ und Ortsfilter. Ziel: Inserate, Geschäftseröffnungen, Todesanzeigen, Branchenmeldungen. (ANNO ist frei zugänglich.)[18]
- Wiener Adressbücher (z. B. Lehmann): Jahrgangsketten prüfen, um Betriebssitze, Firmierungen und Berufsbezeichnungen (Fleischhauer/Metzger/Selcher) über Jahrzehnte zu verfolgen. (Oft digitalisiert oder in Bibliotheken verfügbar.)
- Wiener Stadt- und Landesarchiv (WStLA): Gewerbeakten (Konzessionen, Betriebsverlegungen), Melderegisterhistorik (nur mit berechtigtem Interesse), ggf. Bauakten zur Albrechtsbergergasse. Ziel: harte Belege für „seit“-Behauptungen und Betriebsübergaben.
- Firmenbuchauszüge (gerichtliche Registerauskunft): Für die GmbH-Knoten sind aktuelle und historische Firmenbuchauszüge zentral (z. B. Geschäftsführerwechsel, Firmenzweck, Umgründungen/Übernahmen). Hinweis: gegen Gebühr; Details können je nach Auszugstyp variieren.[8][9]
- Pfarrmatriken / Standesregister: Für Personen des 19./frühen 20. Jahrhunderts liefern Tauf-/Trau-/Sterbebücher die belastbarsten genealogischen Eckdaten. In Österreich gelten Sperrfristen/Regeln; Onlineportale (z. B. Matricula) sind hilfreich, aber nicht vollständig.[19][17]
- Kataster/Grundbuch/BEV & historische Karten: Zur Verortung von Betriebsobjekten und Eigentümerkontinuitäten (nicht zwingend identisch mit Firmenkontinuität). Das BEV bietet Karten-/Katasterzugänge; historische Kataster (Franziszeisch) sind in Landesarchiven und Kartenportalen relevant.[20]
- Heimatvereine & Ortschroniken (Ebreichsdorf, Hinterbrühl, Umgebung Altenmarkt): Lokale Chroniken können Betriebsnennungen, Übergaben, Fotografien oder Festschriften enthalten.
Gebühren/Prozess (allgemein): Firmenbuchauszüge und manche Archivrecherchen sind in Österreich in der Regel gebühren- bzw. entgeltpflichtig; bei Personenstands-/Meldeunterlagen ist häufig ein Nachweis des berechtigten Interesses erforderlich. Diese Seite gibt keine Rechtsberatung; im Zweifel die Stelle direkt kontaktieren.[17]
Fußnoten (Quellen)
- WKO Firmen A–Z (Gewerbedaten): „Wurstmanufaktur Markus Kollecker GmbH“ (Gewerbe „Fleischer“, Adresse Ebreichsdorf, Berechtigungsdatum seit 15.03.2011). Quelle
- Impressum/Selbstdarstellung (Webauftritt „Der Freiländer“): Gesellschaftsangaben (u. a. FN-Textverweis, Adresse, Bio-Kontrollhinweise) und Traditionsnarrativ („seit 1860“). Impressum
- VIS (Veterinärinformationssystem) – Zulassungsliste Fleischerzeugnisse (PDF): Listung der „Wurstmanufaktur Markus Kollecker GmbH“ als zugelassener Betrieb (Ebreichsdorf). Quelle (PDF)
- EU-Amtsblatt / Kommissionsentscheidung (1996) – Liste zugelassener Betriebe: „Markus Kollecker & Sohn“ als Zerlegungsbetrieb (CP) mit Wiener Adresse. Quelle (PDF)
- EWR-Supplement (EFTA) (1994) – Verzeichnis: „Werner Kollecker“ mit Wiener Adresse (Albrechtsbergergasse 35, Wien XII) im Kontext Fleisch-/Wurstwaren. Quelle (PDF)
- Amtliche Veterinärnachrichten (RIS) (2007) – Liste zugelassener Betriebe: „Markus Kollecker & Sohn“, Wiener Adresse. Quelle (PDF)
- A la carte (2009): Verkostungs-/Fachartikel mit Nennung „Fleischmanufaktur Kollecker“ und Bezug zur Wiener Adresse (redaktionell). Quelle
- Firmenatlas (Aggregator; Hinweisquelle): Eintrag zur „Wurstmanufaktur Markus Kollecker GmbH“ mit FN-Nummer (offizielle Verifikation empfohlen). Quelle
- Firmenatlas (Aggregator; Hinweisquelle): Eintrag zur „Fleischmanufaktur Kollecker GmbH“ mit FN-Nummer und Löschstatus (offizielle Verifikation empfohlen). Quelle
- Herold (Branchenprofil; sekundär): Kontext zu Tätigkeitsübernahmen/Start der Produktion seit 2011 und Kundenmeinungen (nicht amtlich). Quelle
- Die Umweltberatung (Adressliste Biofleisch; sekundär, kuratiert): „Der Freiländer“ als Biofleisch-Bezugsquelle mit Firmennennung. Quelle
- MeinBezirk (2021; regionaljournalistisch): Bericht über Bio-Onlinevertrieb/Entwicklung (kontextualisierend). Quelle
- BIORAMA (2023; redaktionell): Shortlist „Bioprodukt des Jahres“ mit Produktinnovation („Bio Veggie Kube“), Bezug zur Wurstmanufaktur. Quelle
- Freiland (2018; Bibliografie-Übersicht): Verzeichnet u. a. ein Interview mit „Fleischhauermeister Werner Kollecker“ (1999) und Beiträge zur Fleischhauerei Kollecker (1998). Quelle (PDF)
- Adamah (2020; Partnerunterlage, PDF): „Produzent der Woche“ mit Generationen-/Bio-Narrativ sowie Kontext zur Kooperation/Belieferung. Quelle (PDF)
- Biologisch.at (2016; Blog/Partnerkontext): Hinweis auf Kooperation/Abholpunkt-Logik (sekundär, kontextualisierend). Quelle
- RIS (Österreich) – Rechtsgrundlagen/Schutzfristen: Hinweis auf Datenschutz- und Registerzugang/Personenstandsrecht (grundsätzlich; konkrete Anwendbarkeit abhängig vom Fall). RIS-Portal
- ANNO (Österreichische Nationalbibliothek) – Zeitungs-/Inseratenrecherche (frei zugänglich). ANNO
- Matricula Online (kirchliche Matriken, je nach Diözese/Bestand): Recherchehilfe für ältere Tauf-/Trau-/Sterbebücher (Bestand nicht flächendeckend). Matricula
- BEV (Bundesamt für Eich- und Vermessungswesen): Kataster-/Kartenzugänge als Recherchebaustein (Eigentum/Parzellen/Ortsverortung; je nach Dienst gebührenpflichtig). BEV
Datenschutz & Rechtshinweise (prominent)
Diese Seite verfolgt einen „Public-by-source“-Ansatz: veröffentlicht werden nur jene Angaben, die in öffentlichen, sachbezogenen Quellen ohnehin zugänglich sind (z. B. amtliche Betriebsadressen in Register-/Zulassungslisten oder Gewerbedaten). Details, die private Lebensführung betreffen (private Wohnadressen, Geburtsdaten, private Kontaktwege), werden nicht publiziert – auch dann nicht, wenn sie Dritten bekannt sind.
- Keine Veröffentlichung sensibler personenbezogener Daten zu vermutlich lebenden Personen (Geburt/Heirat/Privatadresse).
- Nutzerangaben (Familienüberlieferung) werden als „unverifiziert“ markiert und dienen nur als Rechercheansatz.
- Keine Rechtsberatung. Für verbindliche Auskünfte sind Firmenbuchauszug, Behörden und Archive maßgeblich.
- Korrekturen willkommen: Wenn Primärdokumente (z. B. Firmenbuchauszüge, Gewerbeakten, Adressbuchseiten, ANNO-Funde) vorliegen, kann diese Chronik präzisiert werden.
Hinweis zu Schutzfristen: Personenstands- und Kirchenregister sind in Österreich typischerweise durch Sperrfristen und Zugangsregeln geschützt; die konkrete Rechtslage hängt von Registerart, Alter des Eintrags, Diözese/Archiv und berechtigtem Interesse ab.[17]